Entwicklung einer HPLC-Methode zur Bestimmung von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Kunststoffen

2016SbMmMs

Projektbetreuer: Herr Dr. Gerhard Finger, Herr Randolf Schücke
Projektteam: Stephan Blaha, Martin Mandrisch, Matthias Schulmayer
Projekt-Phase:  September 2015-Januar 2016
Projekt-Links: Projektarbeit (Link auf pdf-Version)



Kurzfassung:

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) werden als gesundheitsschädlich und krebserregend eingestuft.


Für die Zuerkennung des GS-Zeichens beispielsweise, muss daher ein Nachweis erbracht werden, dass Produkte entweder ganz PAK-frei sind, oder diese nur in sehr geringen Konzentrationen enthalten.


Vor dem Hintergrund betrachtet, befasst sich diese Projektarbeit mit der Untersuchung von PAK in verschiedenen Kunststoffen.


Ziel dieser Arbeit war das Entwickeln einer alternativen HPLC-Methode zu einer bereits bestehenden GC-Methode. Aus technischen Gründen konnte nur ein Variabler Wellenlängen Detektor (VWD) für die Untersuchung verwendet werden, während in der Methodenentwicklung noch ein Diodenarraydetektor (DAD) zur Identifizierung der PAK im Standard genutzt werden konnte.

Die entwickelte Methode lieferte gute Ergebnisse.
Allerdings kann sie nur dann empfohlen und letztlich auch angewandt werden, wenn keine sonstigen Störsignale aus der jeweiligen untersuchten Kunststoffmatrix im Bereich der PAK-Signale eluieren.
Weiterhin muss vor der ersten Anwendung der Methode eine Validierung erfolgen.
Im Zuge dessen sollte zudem die Vorgehensweise bei der Extraktion der Kunststoffe nochmals verfeinert werden.



Abstract:



Polycyclic aromatic hydrocarbons (PAH) are classified as harmful and carcinogenic.

For recognition of the GS icon for example proof must be furnished of being either fully PAH-free or containing only very low concentrations of PAH.


Seen in the context, this project deals with an investigation of PAHs in various plastics.


The aim of this study was to create an alternative HPLC method to an existing GC method. Due to technical reasons only a Variable Wavelength Detector (VWD) could be used for the study, while a Diode Array Detector (DAD) could be used in method development to identify the PAHs in the standard.


The evolved method provided good results.
However it can only be recommended and ultimately be applied if no other interfering signals elute from the studied plastic matrix in the area of PAH signals.
Furthermore, a method validation must be done before the first application and the procedure of the extraction of plastics should be refined again.