Methodenentwicklung zur Bestimmung des Netzmittelgehaltes in einem Velournickelbad zur Qualitätsverbesserung und Ausschussreduzierung von Mattchromteilen

2018SbLgMm

Kurzfassung:

Das Ziel dieser Technikerarbeit ist das Erstellen einer Methode zur Quantifizierung des Netzmittels in einem Mattnickelbad eines Galvanikprozesses. Durch quantitative Analyse des Netzmittels kann dessen Sollwert in dem galvanischen Bad festgelegt werden, der sowohl eine Einsparung der zuzugebenden Menge an Netzmittel, sowie eine Reduzierung der fehlerhaft produzierten Teile zur Folge hätte.

 

Der Nachweis anionischer Tenside als methylenblauaktive Substanzen (MBAS) nach der Methode von Longwell-Maniece wurde hierbei vorwiegend behandelt [1,2]. Da diese Methode standardmäßig zum Nachweis niedriger Tensidkonzentrationen in der Abwasser-analytik zählt, versprach sie die erfolgreichsten Aussichten. Es musste jedoch festgestellt werden, dass sowohl der hohe Salzgehalt als auch die organischen Zusätze im galvanischen Bad die Bestimmung so stark stören, dass eine Quantifizierung ohne ein Abändern der Methode nicht möglich ist.

 

Im weiteren Verlauf der vorliegenden Projektarbeit werden die durchgeführten Analysen sowie die Abwandlungen der Methode durch Einbeziehen chromatographischer Bestimmungen mittels HPLC erläutert. Außerdem werden mögliche Alternativmethoden zur weiteren Vorgehensweise vorgestellt.

Abstract:

The subject of the present Technician Thesis is to develop a method suitable for quantification of the wetting agent in a matt nickel bath applied in electroplating processes. The quantitative analysis of the wetting agent allows for the determination of its nominal value, thus leading to both economic dosage of the wetting agent as well as reduction in defectively produced components.

The focus was set on the detection of anionic surfactants as methylene blue active substances (MBAS) based on the method of Longwell-Maniece [1,2]. It is a standard method for the detection of low concentrations of anionic surfactants in waste water analysis and, therefore, was considered as a promising approach. Though, it could be observed that the high salt content and the organic additives in the galvanic bath influenced the analysis significantly. Consequently, a quantitative analysis could not be carried out without modifying the method.

In the course of this thesis the performed analyses are described. Furthermore, the modification of the method by including chromatographic determination by means of HPLC is demonstrated. In addition, alternative methods for future investigations are given.

   

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