Optimierung der Migrationsbedingungen bei der Bestimmung der Nickellässigkeit nach DIN EN 1811

2020SkJmNs

Projektbetreuer: Herr Randolf Schücke, Herr Dr. Bernd Schumacher
Projektteam: Sven Kimpel, Jan Meixner, Nicholas Stein
Projekt-Phase:  September 2019-Januar 2020



Kurzfassung:

Heutzutage gibt es sehr viele Menschen, die aufgrund ihrer Sensibilisierung gegen Nickel eine allergische Abwehrreaktion zeigen. Diese äußert sich bei Kontakt mit einem nickellässigen Gegenstand durch Hautrötungen und Juckreiz. Da diese Allergie sehr weit verbreitet ist und ein potenzielles Gesundheitsrisiko darstellt, müssen Hersteller von Schmuck, Alltagsgegenständen und insbesondere Kinderspielzeugen einen speziellen Test auf Nickellässigkeit von einem unabhängigen Prüflabor durchführen lassen.

 

Ziel dieser Projektarbeit ist es, in Zusammenarbeit mit SGS Institut Fresenius, eine Optimierung der Prüfung auf Nickellässigkeit nach DIN EN 1811 zu erreichen. Insbesondere die Optimierung eines Abdeckmaterials, welches die nicht zu migrierenden Stellen, also Oberflächen die nicht mit der Haut in Berührung geraten, abdecken soll. Die Nickellässigkeit wird in µg/cm²/Woche angegeben und darf nur von den Bereichen, welche potenziell Kontakt mit der Haut haben, bestimmt werden.

 

Zur Differenzierung der Lacke werden verschiedene Tests, wie z.B. die Bestimmung der Trocknungszeit und des Fließverhaltens durchgeführt, um eine einfache sowie praktische Handhabung des Lackes bei der Prüfung zu gewährleisten. Zudem wird mit Teststreifen überprüft, ob Nickel durch die Lacke hindurch diffundiert, oder ob diese Lacke selbstständig Nickel in die Lösung abgeben. Weitere Kriterien für den zu optimierenden Lack sind die Toxizität, die Nachhaltigkeit, die Kosten und die Haltbarkeit im gebrauchsfertigen Zustand. Eben jene Aspekte werden in der Projektarbeit erörtert und ausgewertet.

Abstract:

These days there are many people who show an allergic defense reaction due to their sensibilization to nickel. It is expressed on contact with a subject of nickel in type of reddened skin and itching. Because of the rife of this allergy and the potential health risk producers of jewelry, everyday objects and especially toys for children have to carry out a special test to nickel release by an independent test laboratory.

The aim of this project is to optimize the verification of nickel diffusion according to DIN EN 1811 in cooperation with SGS Institut Fresenius, particularly the optimization of coating, that should cover the not migrated areas, hence the areas, that don’t come in contact with skin. The nickel release is specified in µg/cm²/week and must be clarified only by these areas that potentially may come in contact with skin.

Various tests are used for the differentiation of coatings, for example the determination of the drying time and the flow properties in order to guarantee an easy and functional handling during the verification. Furthermore, the test includes a check if nickel diffuses through the coating or if the coatings dispense nickel autonomously in the solvents. Further factors for the coating are toxicity, sustainability, the costs and the durability with regard to the prepared condition. Those aspects will be discussed and evaluated in this elaboration.

   

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